Einen wunderguten Samstagabend, meine Lieben!
Das neue Jahr ist zwar jetzt schon ein paar Tage alt, aber noch immer so neu, dass ich mich wie ein kleines Kind darüber gefreut hab, dass ich heute bei der Mathekram-Klausur auf Anhieb das richtige Datum (also mit 2013 und nicht 2012) hingeschrieben habe und das ohne darüber nachzudenken! Das habe ich noch nie zuvor geschafft, deshalb bin ich auch ein bisschen von mir beeindruckt. Albern, ich weiß. Aber so bin ich nun mal.
Studium
Läuft super, auch wenn es nicht immer Spaß macht. Meine erste Note im Bachelor war eine 2,7. Für meinen ersten Vortrag im Masterstudium hab ich eine 2,3 bekommen und in der Klausur, die ich im Dezember geschrieben habe, hab ich es zu einer unglaublichen 1,3 gebracht!
Die Klausur heute ist an sich auch ganz gut gelaufen, nur war leider viel zu viel zu tun und viel zu wenig Zeit vorhanden. Eine 1,3 wird das eher nicht, aber dafür schämen werde ich mich bestimmt auch nicht müssen. Nachher fange ich dann mal mit lernen für die nächste Klausur an. Nächsten Samstag geht's an BWL... Solang ihr mir alle die Daumen drückt, kann ja aber quasi nix schief gehen.
Sport und Essen und so
Nach dem ganzen Rumgeschlämme und der Völlerei zwischen den Feiertagen habe ich mich jetzt wieder ganz gut gefangen. Mittwoch hatte ich trotz Lernstress Aquapower. Das war sehr, sehr anstrengend, hat aber wie immer sehr viel Spaß gemacht.
Im Februar will ich dann wieder im Fitnessstudio anfangen. Warum im Februar? Da ist es nicht mehr so voll, weil die ganzen wegen ihrer Vorsätze neu angemeldeten Leute dann schon wieder zu demotiviert sind, um ins Fitnessstudio zu gehen. :D Mich kotzt das voll an, wenn ich nicht an die Geräte kann, an die ich möchte. Wirklich! Dann da rumstehen und warten und wohlmöglich auch noch frieren ist doch doof.
Beim Essen achte ich nach wie vor sehr darauf, mich nicht zu süß, kohlenhydrat-arm und nicht zu fettig zu ernähren - gar nicht so einfach!
Wie man nicht heiraten sollte - Teil 1: Vor der Hochzeit
Wie ich ja schon ein paar Mal erwähnte, hat letztes Jahr meine damals angeblich beste Freundin geheiratet und ich war unterschreibende Trauzeugin. Dass ich mich über die Hochzeit lustig mache, hat wirklich nichts damit zu tun, dass ich ihr die Freundschaft gekündigt hat, das schwöre ich euch! Aber ich muss einfach endlich mal ein bisschen was darüber schreiben, weil es einfach zu witzig war! Naja, eigentlich eher traurig, aber im Nachhinein doch irgendwie sehr belustigend. Ich möchte nicht unerwähnt lassen: nichts, was ich hier schreibe, habe ich ihr nicht auch in's Gesicht gesagt bzw. würde das tun, wenn sie sich dazu herablassen würde, für ihre angeblich beste Freundin vielleicht mal 5 Minuten Zeit zu haben.
Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass besagte Nadine bereits sehr, sehr kurz nachdem sie und ihr Freund überhaupt ein Paar geworden sind (wenige Wochen, aber auf eine genaue Anzahl will ich mich nicht festnageln, weil ich damals dachte, dass das ein Scherz war und mir dementsprechend nicht das Datum gemerkt hab), schon das Heiratsdatum verkündet hat. Im Nachhinein habe ich herausgefunden, dass ihr Mann zu der Zeit von den Plänen noch gar nichts wusste. Das spricht nicht besonders für eine ausgeglichene Machtverteilung innerhalb der Beziehung.
Die Verlobung folgte dann aber im Sommer 2011 (wenn ich mich nicht irre) und dann ging das Spektakel los. Ihr armer Mann hatte leider wenig Mitspracherecht bei der Hochzeitsplanung. Wann immer er etwas an ihren Plänen auszusetzen hatte, kam es zum mega Streit. Es ging wirklich so weit, dass er sich bei mir gemeldet hat, um seine Interessen bei seiner eigenen Hochzeit durchzusetzen. Ich hab dann seine Anliegen in meinem Namen Nadine vorgetragen... Sie hat leider herausgefunden, dass er und ich geschrieben haben und weil er ihr nicht sagen wollte, worüber, ist sie auch extrem ausgerastet. Hat deshalb sogar im Wohnzimmer geschlafen, weil er ihr was verheimlicht und das ja mal gar nicht geht. Ich möchte anmerken, dass ich mir zu 100% sicher bin, dass sie ihm auch einiges, worauf sie in ihrem Leben nicht stolz ist, verschwiegen hat, und ihn definitiv mehrfach angelogen hat. Aber das ist was anderes. Nadine misst sich selbst an einem anderen Maßstab. Sie darf nämlich alles und alle anderen nur das, was sie will.
Über etwas im März letzten Jahres musste ich leider lachen, auch wenn es total fies ist. Sie hatte sich so viel Speck angefressen, dass sie nicht mehr in ihr Hochzeitskleid gepasst hat. Auch wenn das jetzt mega fies klingt, aber: wie dumm kann man eigentlich sein?
Im Mai 2012 klingelten dann die Hochzeitsglocken und Nadine ist in der Zeit davor einfach nur noch total ausgeflippt. Die Zeit vor der Hochzeit war der absolute Horror. Sie hat sich allen gegenüber mies verhalten - besonders ihrem damals noch Verlobten gegenüber!! Und auch lauter fiese Sachen über ihn gesagt. Außerdem hat sie mich wie eine Art Sklavin behandelt - vor und während der Hochzeit. Das hat genervt, fand ich aber nicht so schlimm wie das Heruntermachen ihres Verlobten.
Die Härte war, dass ihr Verlobter ihr Lieblingsessen gekocht hat und sie total ausgerastet ist, weil es nicht zu der Zeit auf dem Tisch stand, als sie anfing Hunger zu haben. Ah - ergibt Sinn, Männer können ja auch Gedanken lesen. Sie konnte um 18.30 Uhr eine Packung Schokolinsen verdrücken und hat um 20.30 Uhr dann das leckere Abendessen (Schweinefilet mit Speck im Blätterteigmantel mit Sauce und Knödeln) nicht essen mit dem Argument, dass es zu spät ist und das ja jetzt dick machen würde. Und die Schokolinsen vorher nicht? Interessante Theorie! Dann kamen noch Sätze wie "Wenn der so weiter macht, brauch ich ihn ja auch nicht heiraten" oder "wenn der in einem richtigen Unternehmen arbeiten würde, wäre er schon längst gefeuert!" (zur Erläuterung: er ist Beamter). Ja, genau so sollte man in der Woche vor der Hochzeit mit seinem Verlobten umgehen... Hallo?!?
Weil sie durch das heiraten wohl noch nicht genug im Mittelpunkt stand, hat sie sich noch einen Husten eingebildet, der wirklich extrem schlimm klang. Wir haben uns alle total Sorgen gemacht, aber ihr auch alle gesagt, dass das stressbedingt ist (womit wir recht hatten). Das hat sie aber auf's äußerste abgestritten und behauptet, sie wäre weder aufgeregt noch gestresst.
War auch nicht so klug, dass ihre Familien sich erst am Tag vor der Hochzeit kennen gelernt haben. Irgendwie schienen die sich nicht so recht zu mögen (es wirkte auch nicht so, als würden seine Familie Nadine mögen) und so waren einfach mal ALLE Gäste von vorn herein gegen diese viel zu frühe, absolut unüberlegte Hochzeit. Schonmal eine echt gute Voraussetzung für eine tolle Feier!
Alle sind sich einig: Nadine hat nur letztes Jahr geheiratet, damit sie die erste von uns ist. Dabei spielt sowas doch gar keine Rolle, finde ich jedenfalls.
Wie man am Titel schon sehen kann, mache ich daraus eine kleine Serie. Freut euch also schonmal auf den nächsten Teil von "Wie man nicht heirate sollte" ! :)
Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen das Wochenende versüßen!
Herzallerliebste Grüße
eure Maya